Kerry-Mobil

Unterwegs mit Hunden

Monat: August 2012

Hunde im Schwarzwald

Hunde im Schwarzwald

Der Schwarzwald ist nicht nur für Zweibeiner ein Urlaubsparadies: Das größte und wohl auch schönste deutsche Mittelgebirge ist auch ideal für einen Hundeurlaub. Der Mensch und sein bester Freund können hier auf ausgedehnten Wanderungen zahllose Abenteuer erleben.

Dumbo Anton

Reisen sind für einen Hund nicht immer angenehm; schließlich bedeutet eine Reise auch den Verlust des gewohnten Reviers. Zudem weiß der Hund im Gegensatz zu seinen Menschen nicht, dass der Urlaub nicht von Dauer ist: Er gewöhnt sich also an die neue Umgebung, um sie danach wieder verlassen zu müssen.
Die Menschen müssen sich also viel Zeit für ihren treuen Gefährten nehmen, um ihm die Umstellung möglichst einfach zu machen.

Reisen mit Hund bedeutet indes auch immer die Suche nach einem geeigneten Quartier. Viele Hotels etwa lehnen Gäste in Begleitung von Haustieren ab: Zu groß könnte die Verschmutzung durch das Tier ausfallen und manch ein anderer Gast kann sich gestört fühlen, – etwa, wenn der Hund anschlägt.
Im Schwarzwald sind solche Probleme weitgehend unbekannt: Die meisten Pensionen halten selbst einen Hund und freuen sich über den Besuch des Vierbeiners. In der wildreichen Gegend kann der Hund dazu sein Naturell ausleben: Überall sind Fährten zu finden und es riecht ständig nach „Beute“.
Allerdings sei darauf hingewiesen, dass große Teile des Schwarzwalds unter Naturschutz stehen: Der Vierbeiner sollte bei allem Jagdeifer nicht von der Leine gelassen werden, da er ansonsten seltenes Wild aufpürt und verfolgt.
Eine Begegnung etwa mit Wildschweinen kann zudem böse Konsequenzen für das Tier mit sich bringen.
Dennoch sind Hunde im Schwarzwald willkommen. Vor allem im leisen Winter kann ein Hundeurlaub ungemein entspannend für alle Beteiligten sein.

Mit dem Hund zum Strand

Mit dem Hund zum Strand

Die „Reisen mit Hund“ Möglichkeit gibt es immer häufiger zu finden und wird anscheinend auch immer häufiger in Anspruch genommen. Auch wir, sprich meine Frau, unsere zwei vierjährigen Söhne, der Familienhund (ein Cockerspaniel) und ich nutzten im vergangenen Jahr diese Möglichkeit und mieteten uns für einen zweiwöchigen Urlaub ein Ferienhaus an der schönen Nordsee. Dass der geplante Hundeurlaub jedoch nicht immer absolut reibungslos und völlig ohne Zwischenvorfälle verlaufen sollte, wurde uns bereits an unserem ersten Urlaubstag bewusst …

Badespass

Nachdem wir uns von der siebenstündigen Autofahrt erholt, unsere Koffer in die Unterkunft gebracht und das Notwendigste geklärt hatten, schnappte ich mir Söhne, ein paar Handtücher und Hunde, ließ meine Frau in Ruhe die Koffer auspacken und startete einen kleinen Strandausflug.
Am Strand angekommen, bemerkten wir, dass wir zu der späten Stunde wohl die einzigen Hundebesitzer zu sein schienen, da weit und breit keine anderen Hunde am nahegelegenen Hundestrand zu sehen waren. Folglich befreiten wir erst einmal unseren Hund von der Leine und schliefen völlig erschöpft von der Reise auf dem gemütlichen Sandstrand nur allzu schnell ein. Unser Hund schien an das Schlafen jedoch gar nicht zu denken! Denn nach einer halben Stunde weckte uns ein feuchter Schauer aus Meerwasser und Hundesabber. Mitten unter uns befand sich nun auf dem Liegehandtuch eine klatschnasse Badehose: Völlig unbemerkt hatte sich der kleine Racker davongeschlichen, war anschließend ins Meer gehechtet und hatte dort wohl einem nichtsahnenden Badeurlauber die Hose stibitzt!
Dass uns diese Geschichte noch lange in Erinnerung bleiben würde, war uns allen (und vor allem dem Badegast) schnell klar. Dennoch darf ich das Reisen mit einem Hund allen Lesern und Leserinnen an dieser Stelle empfehlen, da man durch den Vierbeiner schlichtweg viel schneller in den Kontakt mit anderen Menschen gerät.

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