Kerry-Mobil

Unterwegs mit Hunden

Monat: Dezember 2012

Weihnachten in den Alpen

Weihnachten in den Alpen

Hunde und Reisen? Das kann Ihren Urlaub bereichern! Unvergesslich ist uns das Weihnachtfest vor zwei Jahren in einem urigen Ferienhaus in den tief verschneiten Alpen geblieben, mit Tante Gerlinde und Onkel Karl sowie ihrem Hund Schluppi. Wir wollten in großer Runde so richtig gemütlich und gesellig Weihnachten feiern, bei einem prasselnden Kaminfeuer. Sogar einen geschmückten Weihnachtsbaum hatten wir in der Stube stehen. Und die Kinder lieben Hunde, und ganz besonders den kleinen Schluppi. Unsere ganze Familie ist verrückt nach Hunden – und unsere zweite Leidenschaft sind Reisen.

Zu kurze Beine für den Winterurlaub

Über diesen seinen ersten Hundeurlaub war der junge Dackel Schluppi sehr aufgeregt. Auf der Hinreise, im Auto, hatte er gebannt hinausgeschaut und keine Minute geschlafen, erzählten Onkel und Tante. Reisen war für den Kleinen eine ganz neue Erfahrung. Und dann noch Hundeurlaub im Schnee! Schluppi weigerte sich schlichtweg, hinauszugehen und mit uns einen Rundgang durch das Dorf zu machen – schließlich wäre er mit seinen kurzen Beinchen leicht im Schnee versunken. Also durfte er im Haus bleiben, während wir uns die Beine vertraten und die Kirche im Ort ansahen.

Als wir aus der winterlichen Kälte zurückkamen und uns schon sehr auf Kaffee, Stollen und Plätzchen freuten, empfing uns ein undefinierbarer, aber unangenehmer Geruch. Egal, wir setzten den Kaffee auf und deckten den Tisch. Leider mussten wir kurz darauf mitansehen, wie das Dackelchen das Bein an unserem schönen Weihnachtsbaum hob! Schluppi bekam ordentlich Schelte, der Baum wurde an der geschändeten Stelle großzügig mit dem nächsten greifbaren Deo eingesprüht – Marke Hypnotic Jungle.

Eine ganz besondere Duftmischung

So saßen wir dann in trauter Runde am festlichen Kaffeetisch, umwabert von schwülen Orchideen- und Moschusdüften, vermischt mit Hundepipi. Stollen und Plätzchen blieben weitgehend unberührt. „Lasst uns doch ein Weihnachtslied singen, wo wir hier schon so gemütlich beieinander sitzen“, schlug Karl vor, der offenbar aufgrund seines regelmäßigen Schnupftabakkonsums vollkommen immun sämtliche Gerüche war. Mama aber riss stattdessen die Fenster weit auf und die eiskalte Frostluft beendete rasch die Kaffeestunde.

Es wurde dann aber doch noch ein wunderbares Weihnachtsfest – und Schluppi hat sich von da an vorbildlich benommen. Hunde, Urlaub und Reisen, diese Kombination sorgt für einen unterhaltsamen Urlaub – für Langeweile bleibt da kein Platz. Nie werden wir unser romantisches Weihnachten in den Bergen vergessen!

Urlaub in St. Anton im April 2013

Urlaub in St. Anton im April 2013

Antonia + Anton auf Reise

Antonia + Anton auf Reise

Antonia, der kleine Hund und ihr bester Freund, der Hund Anton schlürfen gemütlich einen Kamillentee. Normalerweise ist Tee ja nichts für Hunde, schon gar nicht für Anton, aber sie haben sich beide am gestrigen Heilig Abend an den vielen Plätzchen ordentlich den Magen verdorben. „Hunde sollen einfach nicht so viele Plätzchen essen,“ stöhnt Anton. „Was machen wir nun?“ quengelt Anton, dem langweilig geworden ist.

Billy backen

„Nun“, schlägt Antonia vor, „wir planen einen Hundeurlaub! Hundeurlaub ist gut,“ meint Antonia. Und überhaupt, wenn Hunde und Reisen möglich sind, können das doch auch wir tun. „Gibt es eigentlich einen Katalog für Hunde und Reisen?“ fragt Anton. „Ich hab da ne ganz gute Idee“, murmelt Antonia. „Wir schauen uns die Angebote im Internet an“. Gesagt, getan. Die beiden Möchte-gern-Urlauber werden auch sehr schnell fündig. Antonia hat ein tolles Hotel gefunden. Fix ruft Antonia die angegebene Telefonnummer im Internet an. „Hier ist Antonia“, sagt sie brav. „Ich möchte mit Anton bei dir Urlaub machen“. „Wer ist Anton“, fragt die Stimme am Telefon. „Anton ist mein Freund und der beste Vierbeiner der Welt“, antwortet Antonia. „Wann möchtet ihr denn kommen?“ fragt die Stimme. „Gleich“ murmelt Antonia. Einen Moment herrscht Ruhe. Dann antwortet jemand „klar, kommt gleich morgen“. Antonia freut sich und bedankt sich brav.
Am nächsten Morgen geht es los. Antonia ist schon ganz aufgeregt. Gemeinsam mit Anton klettert sie in den Zug. Hier verstaut sie zuerst ihr Gepäck und sieht dann aus dem Fenster. Viele kleine Häuser fliegen an ihr vorbei. Die Fahrt scheint ganz schön lang zu sein. Nach ganz vielen Spielen mit Anton ist endlich der Urlaubsort erreicht. Hier wartet schon jemand aus dem Hotel auf die kleinen Urlauber. Da passiert es! Antonia hat einen Koffer im Zug vergessen. Glücklich und staunend über den ganzen Schnee merkt sie jedoch gar nicht, dass noch ein Gepäckstück fehlt. Dann ruft der Schaffner hinter ihr her. „Fräulein Hund, sie haben den Koffer hier vergessen“. Ruft er. Schnell holt Antonia ihren Koffer und bedankt sich brav bei dem netten Mann. Ohne den Koffer wäre der Urlaub nur halb so schön geworden. Antonia ist wieder einmal glücklich.

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