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Unterwegs mit Hunden

Monat: März 2015

Darf ich mit

Neueste App „Darf ich mit?“

von Mit Hund & App unterwegs

darf ich mit logo

Auf einen Blick erkennen ob der Hund mit in den Tierpark…

…darf oder nicht. Das Team der beliebten App Hundestrände hat nach intensiver Recherche eine weitere App ‚Darf ich mit‘ veröffentlicht, mit deren Hilfe lässt sich auf einen Blick erkennen, ob die geliebte Fellnase Sie auf ihren Ausflug begleiten darf. Hunde dürfen nicht in jeden Tierpark, Zoo, Wildpark, Vergnügungs-, Erlebnis- oder Freizeitpark mitgeführt werden. Aber in welchen sie mit oder nicht mit dürfen, zeigt diese App schon auf den ersten Blick. In der App sind die Ausflugsziele mit einem roten oder grünen Pin gekennzeichnet. Wie bei den Ampelfarben steht rot für „Hier darf der Hund nicht mit“ und grün bedeutet: „Hier darf der Hund mit hinein“. Einer der Unterschiede zu den bisherigen Apps aus diesem Haus, zeigt sich schon beim Starten der App. Hier zeigt sich die Übersichtskarte mit vielen Pins, und die befinden sich nicht nur in Deutschland. In der App sind beliebte Ausflugsziele in Finnland, Schweden, Dänemark, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Groß Britannien, Italien, Frankreich und Spanien verzeichnet.

Nach dem Starten der App öffnet sich zunächst eine Übersichtskarte auf der die Ausflugsziele durch Pins gekennzeichnet sind. Durch einfaches zoomen lässt sich schon in der Karte eine genauere Auswahl treffen. Selbstverständlich kann man auch über eine Suchfunktion nach Namen oder Orten suchen.

Durch Antippen des ausgewählten Pin öffnet sich ein informatives Menu, das über die Kategorie des Ausflugsziel, Leinenzwang, Parkmöglichkeiten, gastronomische Einrichtungen und vieles mehr informiert. Über die Routenfunktion wird sichergestellt, dass das jeweilige Ausflugsziel von jedem beliebigen Standort sofort gefunden werden kann.

Die App informiert auch über in der Nähe befindliche Toiletten, Beutelspender und verbindet bei Bedarf mit der Homepage des Ausflugsziels. Die komfortable Menüführung ermöglicht eine intuitive und einfache Bedienung der App. Sollte es dem Vierbeiner einmal schlecht gehen, zeigt diese App auch den nächsten Tierarzt an, bei Bedarf verbindet die App mit nur einem Klick sogar mit der Praxis. Der Weg dorthin ist ebenfalls abrufbar!

Mit dieser innovativen App „Darf ich mit?“ ist ein unverzichtbares Tool für jeden Hundebesitzer entwickelt worden, welches egal ob im Urlaub oder nur beim Wochenendtrip schnell und umfassend informiert!

Eine Android Version folgt demnächst.

Das Team von „Mit Hund & App unterwegs“ bietet außerdem noch folgende Apps an:

Die beliebte App Hundestrände Plus Deutschland (ca. 1.000 Hundestrände, Freiläufe, Wälder und Badestellen), die App Hundezonen Österreich (über 330 Freiläufe, Wälder und Badestellen) und Hundewälder Dänemark (150 Hundewälder) entwickelt. Außerdem gibt es für Android und iOS die kostenlose Hundestrände App (mehr als 160 ausgewiesene Hundestrände an der deutschen Nord- und Ostseeküste). Alle erhältlich im Apple Appstore oder Google Play Store. NEU: Alle unsere Apps als Bundle für iOS (Apple) zum Vorteilspreis.

Für Anregungen und Fragen stehen wir Ihnen gerne unter presse@hundestraende.com oder unter der unten genannten Kontaktadresse zur Verfügung.

Im AppStore zum Preis von 0,89 € zu finden unter:

iTunes AppStore ‚Darf ich mit‘

Christian Rerop Projektengineering Finkenweg 2 D-24558 Henstedt-Ulzburg T: +49 (0)151 17 21 32 97

www.hundestraende.com

Wenn einer eine Reise tut

Wenn einer eine Reise tut, … dann muss der Hund wohl mit.

Urlaub, mach mal Urlaub…

Horton war damals gerade mal 8 Monate alt und ein sehr aufgeregter Junghund, der weder bei sich noch bei uns richtig angekommen war. In den vergangenen vier Monaten hatten wir so langsam ein Gefühl dafür entwickelt, was es bedeutet plötzlich Hundehalter zu sein.

Ohne jegliche Furcht und mit einer grundsoliden Portion Naivität stellten wir uns einer der größten Herausforderungen im Hundeleben: Urlaub!

 Eigentlich hätte jemand an dieser Stelle schon auf den “Seid ihr eigentlich bescheuert-Buzzer” drücken müssen, aber die Ferienwohnung auf Rügen war gebucht. Also los!

“Und jetzt?”, fragt meine Frau irritiert, “was machen wir jetzt?”

 Unser Auto sieht aus wie der Tourbus der Kelly-Family. Der einzige ansatzweise Langhaarige ist unser Hund. Und er ist auch der einzige, der bisher Gepäck im Auto hat.

 “Und das sind wirklich nur die notwendigsten Sachen für den Hund?”, frage ich kopfschüttelnd zurück.

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert

Die Vorbereitungen waren schon aufregend genug. Wir haben schon oft Ferienwohnungen gebucht und entsprechend routiniert ging meine Frau bei der Recherche zu Werke. Alle unsere Wünsche und Vorstellungen wurden in die Suchmaske eingegeben und siehe da, 4.231.487 Ergebnisse. Da wird sich doch was finden. Ach Moment, nur noch eben “Haustiere erlaubt” ergänzen und siehe da … 3 Ergebnisse?

Die drei Wohnungen versprühen alle einen eher spröden Charme und wurden offensichtlich seit den 70er Jahren nicht mehr renoviert. Warum auch, es kommen ja sowieso diese Typen mit ihren Schmuddel-Kötern und müllen alles voll. Natürlich ist das Weniger an Komfort auch etwas teurer. So langsam wird die Suche frustrierender und wir fühlen uns wie Mieter 2. Klasse.

Liebe Vermieter, es mag überraschend klingen, aber Hundehalter wohnen zu Hause nicht in tapezierten Erdhöhlen! Und ja, Hunde machen Dreck. Der geht in der eigenen Wohnung wieder weg, geht also auch bei euch! Für die erforderliche Endreinigung zahlen wir dann auch gerne etwas mehr.

Glücklicherweise bestätigt in unserem Fall die Ausnahme mal wieder die Regel und wir finden eine sehr schöne, bezahlbare Wohnung in Baabe. Geht doch.

Jetzt geht’s los

Nach einer auffällig entspannten Fahrt kommen wir in Baabe an und beziehen die Wohnung. Die vielen neuen Gerüche und Eindrücke lassen die Entspannung aus dem Körper unseres Hundes entweichen. Seine Synapsen beginnen zu glühen und er jagt durch die Ferienwohnung wie eine gedopte Eintagsfliege, wobei er sich kaum von uns beruhigen lässt.

“Cool, hier gibt es Wölfe!”, raune ich meiner Frau zu, als wir in der Tiefgarage unser Auto entladen.

 “Das ist Horton”, flüstert sie mit hochrotem Kopf zurück.

Okay, die Nachbarn wissen jetzt, dass wir da sind und sie wissen ganz sicher, dass wir eine Art Hund dabei haben. Einen Hund, der den Anreisetag aus einer spontanen Laune heraus zum “Weltjaultag” erklärt hat. Natürlich sind wir eiskalt und ignorieren das Gejaule, um dieses Verhalten nicht noch weiter zu fördern. Ich habe die Hoffnung, dass das zahlreiche Publikum auf den angrenzenden Balkonen ein Feuerwerk bestaunt und nicht unserem Jodelkünstler lauscht. Mittags im Juni aber eher unwahrscheinlich. Auch in meinem Gesicht zeigt sich jetzt eine leichte Röte.

Raus hier

Um den Hund vielleicht etwas zu entspannen gehe ich mit ihm an den Strand. Wo könnte man sich besser entspannen, als an einem Ort mit Wind, Wellen, vielen Menschen und reichlich Artgenossen? Hab ich dann auch selbst gemerkt.

Für Außenstehende mag es ganz lustig ausgesehen haben, aber am Ende meiner Leine befand sich kein Lenkdrachen, sondern ein Rodeo-Pferd gefangen im Körper eines Mischlings-Rüden. Mein Hund zeigte sich von seiner besten Seite, nur halt verkehrt herum.

 Es ist kein schönes Gefühl, wenn man merkt, dass man seine geliebte Fellnase gar nicht erreicht und tatsächlich keinerlei Kontrolle mehr hat. Okay, wir haben immer gewusst, dass es Horton schwer fällt sich zu entspannen, aber jetzt hatte ich große Sorge, dass er gleich explodiert.

 Die abfälligen Blicke anderer Hundehalter sind da wenig hilfreich. Aber noch schlimmer ist eine selbsternannte Hundepsychologin, die ungefragt zur Hilfe eilt.

 Ist was Doc?

“Was hat er denn?”, fragt Frau Diplompsychologin besorgt.

Sie schaut dabei meinem Hund tief in die Augen. Ist das schon die umfassende Aufnahme seiner Krankheitsgeschichte durch die Hobby-Veterinärin, oder wartet sie wirklich auf eine Antwort von Horton?

 “Er ist ein wenig aufgeregt”, lächle ich verlegen und hoffe, dass die Sache damit erledigt ist.

 “Sitz!”, ruft Frau Dr. und ignoriert dabei beharrlich, dass mein haariger Freund unverändert weiter im Flummi-Modus umherspringt.

Da Wiederholungen ja durchaus sinnvoll sein können zieht Frau Mabuse diesen Trumpf und repetiert das Kommando unaufhörlich wie ein Mantra.

“Sitz, Sitz, Sitz, Sitz …” Das klingt schon fast wie Techno! Und das Wunder geschieht. Er sitzt.

“Ich weiß gar nicht, was Sie haben”, philosophiert die Oberlehrerin selbstverliebt, “er hört doch gut!”. Ihr männlicher Begleiter blickt dabei verschämt zu Boden.

 Meine humanistische Bildung und mein Sucht nach Harmonie schützen mich und Frau Ignoranzia davor, völlig die Fassung zu verlieren. Hilfesuchend schaue ich ihren Pfleger an, der nervös von einem Bein aufs andere wechselt. Mit einer versteckten Geste deutet er auf seinen Ehering und winkt dann ab. Weichei!

 Es ist zwar unhöflich sich nicht zu verabschieden, aber in diesem Fall bin ich meinem Hund dankbar, dass er mich unvermittelt in Richtung einer flüchtenden Möwe zerrt. Als wäre das noch nicht genug, röchelt er dabei wie die untergehende Titanic. Hoffentlich wird es bald dunkel.

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres und soll dazu dienen den Akku wieder aufzuladen. Ich muss leider gestehen, dass unser Aufenthalt in Baabe nicht ganz stressfrei war und uns vor ganz spezielle Herausforderungen gestellt hat. Wir haben viel daraus gelernt und inzwischen einen Weg gefunden auch unserem neuen Familienmitglied einen entspannten Urlaub zu ermöglichen. Das ist ein tolles Gefühl.

Ich wünsche Euch allen einen erholsamen Urlaub!

Mein Name ist Axel Löwenstein.

Ich bin 44 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und unserem Hund “Horton” -in einer nahezu perfekten Symbiose- in der Nähe von Hamburg. Als Blogger ohne Blog (bloglosgluecklich.de) schreibe ich regelmäßig Gastbeiträge zu Themen, die mich bewegen. Da darf der Hund natürlich nicht fehlen.

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 Mehr Geschichten findet ihr bei Facebook bei

Frei Schnauze – Geschichten mit Biss

 Copyright Bilder Axel Löwenstein – Wir danken für die Genehmigung zur Nutzung

Torin-Art

Tierportraits

Hinter Torin-Art steht Heike Barthel ist hauptberuflich Tierarzthelferin und hat das Zeichnen zu Ihrem Hobby gemacht.

Auf ihrer Website Torin-Art stellt sie einige ihrer Werke vor.

Hauptsächlich zeichnet sie Tierportraits nach Fotovorlagen.

torin tierportrait

Durch Ihre Liebe zu Tieren ist sie zum Zeichnen gekommen, wie sie selber schreibt.

Aus Fotovorlagen zeichnet sie Bilder von Pferden, Hunden und Katzen mit dem Bleistift.
Schaut Euch mal ihre Homepage an und lasst Euch überraschen wie detailgetreu sie zeichnet.

 

Hund im Freibad

 

Hund im Freibad

#hundimfreibad

 

Hund im Freibad – Die Initiative für einen Tag im Freibad mit Hund

Freibad HIF_Badget

Gerade im letzten Jahr kam die Idee so genannter “Hundeschwimmtage” auf. An diesen Tagen sollen die Freibäder für vierbeinige Besucher geöffnet werden, um ihnen und ihren Besitzern einen tollen Tag zu ermöglichen. Damit möglichst viele Menschen und Hunde von solchen Aktionen profitieren können, möchte die Initiative #hundimfreibad so viele Freibäder wie möglich für Hundeschwimmtage am Ende der Badesaison begeistern. Ziel ist es dabei nicht nur, die Bäder auf die Idee aufmerksam zu machen, sondern auch bei der Organisation solcher Tage mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Denn nicht nur Hund und HalterIn profitieren von der Aktion, sondern auch die Freibäder selbst. Sie können auf einen großen Imagegewinn und zusätzliche Einnahmen hoffen.

Die Köpfe

Gegründet wurde die Initiative von Christian Rerop (Geschäftsführer “Mit Hund & App unterwegs”) und Thomas Hinze (CEO VetFinder), die unabhängig voneinander auf das Hundeschwimmen aufmerksam wurden. Nach einem Telefonat stand der Entschluss fest, dass hier mehr getan werden sollte und schon stand die Idee zu “Ein Tag im Freibad mit Hund”. Eine entsprechende FacebookSeite war der erste Schritt und zeigte schnell, wie groß das Interesse der Hundehalter war und noch immer ist. Bereits nach kürzester Zeit erreichte die Seite über 4000 Likes und fand auch schon neue Unterstützer. Ken Golisch (Geschäftsführer Alcott Adventures) stieß zur Initiative dazu und vervollständigt seither das Team. Von da an entwickelte sich das Projekt sehr schnell.

Die Veranstaltungen

Noch im September 2014 wurde im Freibad Hengstey in Hagen ein Hundeschwimmtag angeboten, es folgten bis zum Oktober ca. 50 weitere Veranstaltungen. Die Veranstaltungen waren dabei ganz unterschiedlich. Während einige Freibäder am Tag des Events zu bestimmten Zeiten geöffnet hatten, boten andere Freibäder auch ein Rahmenprogramm mit Informationsund Verkaufsständen örtlicher Hundezubehör Läden und Vorstellungen von Hundesportarten, Hundeschulen oder Hunderettungsstaffeln. Die positive Resonanz der HundebesitzerInnen hat die Freibäder überzeugt auch in diesem Jahr Hundeschwimmtage zu veranstalten. Dank dieser guten Erfahrungen hofft die Initiative noch zahlreiche weitere Freibäder mit ins Boot holen zu können. Unterstützt wird sie dabei von einer breiten Gemeinschaft von Hundefreunden, die bereits 400 Freibäder in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgeschlagen haben. Diese Bäder sollen nun alle angefragt werden, denn es gibt keine Beschränkungen welches Freibad teilnehmen darf und welches nicht. Jedes interessierte Bad kann sich an der Aktion beteiligen. Eine Aufgabe der Initiative ist dabei auch, die Bedenken der Freibäder zu zerstreuen. Diese beziehen sich vor allem auf Fragen der Sicherheit und Hygiene. Hygienische Bedenken lassen sich leicht zerstreuen, denn Hunde sind saubere Badegäste. Sie verlieren kaum mehr Haare als Menschen und verrichten ihr Geschäft nicht im Wasser.

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Die Sicherheit und Sauberkeit

Um die Sicherheit und Sauberkeit zu gewährleisten, empfiehlt die Initiative den außerdem Bädern sich die Impfausweise der teilnehmenden Hunde vorweisen zu lassen und am Eingang Kotbeutel zu verteilen. Gleichzeitig sind auch die Hundehalter in der Pflicht zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen und werden daher dazu angehalten ihre Hunde stets zu beaufsichtigen und das Geschäft des Vierbeiners mit den bereitgestellten Kotbeuteln selbstständig zu beseitigen. Um die Gesundheit des geliebten Haustieres brauchen sich die Halter allerdings keine Sorgen zu machen, denn häufig geäußerte Bedenken zum Chlorgehalt im Wasser sind unbegründet. Dies bestätigen auch unabhängige Tierärzte, die von der Initiative zu diesem Thema befragt wurden. So versichert beispielsweise Tierarzt Jörg Schwenke: „Im Normalfall finden die Hundeschwimmaktionen nach Abschluss der Saison statt. Der Badbetreiber chlort das Wasser nicht mehr und es findet auch keine Umwälzung mehr statt. Daher ist der Chlorgehalt zu vernachlässigen.

Nach der Aktion wird das Wasser nicht mehr für Menschen verwendet, sondern zur nächsten Saison komplett getauscht. Hygienische Bedenken bestehen für menschliche Badbesucher also zu keiner Zeit, solange sich alle teilnehmenden Bäder genau an diese Vorgehensweise halten. „

Unterstützung gesucht 

Einem Tag mit Hund im Freibad steht also nichts im Wege. Die Initiative hofft dennoch auch auf die Unterstützung der Hundefreunde durch das Teilen der Beiträge in den sozialen Medien. Auf der Webseite können sie sich außerdem unverbindlich als Helfer in ihrer Region eintragen oder Informationen über ihr Freibad mit der Initiative teilen. In Zukunft werden dort auch Postkarten zum Ausdrucken bereitgestellt, die von den Hundebesitzern in der Umgebung verteilt werden können. Je mehr Menschen die Initiative unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich mehr und mehr Freibäder für die Idee begeistern können. Bereits jetzt hat sich die Arbeit gelohnt, denn für das Jahr 2015 steht ein erster Termin fest. Leverkusen ist dem Aufruf der Initiative gefolgt und veranstaltet am 30. August seinen ersten Hundeschwimmtag im Freibad Wiembachtal. Weitere Freibäder folgen mit Sicherheit und werden in den sozialen Netzwerken und auf der Internetseite der Initiative bekanntgegeben. Hier finden sich auch Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um die Hundebadetage.

Pressekontakt: Christian Rerop

Mail: presse@hundimfreibad.de

Tel.: +49 151 1721 3297 www.hundimfreibad.de

www.facebook.com/hundimfreibad

Die Beagle GmbH

Die Beagle GmbH – Eine Hundegesellschaft mit beschränkter Haftung

Bettina Latt schildert das abwechslungsreiche Leben mit ihrem Mann, ihren Hunden und Pferden in die Beagle GmbH.

Erfahren Sie etwas über die Hund-Mensch-Kommunikation, aber auch über die Kommunikation zwischen den Hunden. Die Autorin berichtet über Ihre Erfahrungen mit der Allergie des Beagles sowie über die Ernährung (B.A.R.F oder Trockenfutter) und die Erziehung der Hunde. Sie beschreibt in ihrem Buch die Ausbildung der Hunde zum Pferdebegleithund und schildert die Übernahme eines Hundes aus dem Tierheim. Reisen Sie zusammen mit der Autorin zu einer Stippvisite zu dem wunderschönen Cornwall und wandern mit ihr und der kleinen Hundemeute über die Inseln Sylt, Fehmarn, Rügen und Föhr. Die Erzählungen über den Unsinn, den der Beagle fast täglich anstellt, machen dieses Buch zu einem besonderen Lesevergnügen. Die in diesem Buch enthaltenen Beschäftigungsideen und Schnüffelspiele liefern einen Beitrag zu einem noch glücklicheren Leben mit Ihrem Hund.

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Leseprobe aus „Die Beagle GmbH“

Beagle-Blödsinn

Sein natürliches Futter besorgt sich der Beagle gern, wenn ich wieder eine Schale Gemüse püriert habe, diese Schale vergesse, auf dem Küchentresen nach hinten zu schieben und mich kurz dem Kühlschrank zu- wende oder meine Hände wasche. In diesem kurzen Moment, stützt sich der Beagle gern mit seinen Pfötchen am Küchentresen ab, hat eine Kunstfertigkeit mit seiner Nase entwickelt, indem er die Schale so lange hin und her schiebt, bis sie etwas übersteht, um dann mit der Nase durch einen kräftigen Stupser die Schale zum Fliegen zu bringen. Diese landet dann für gewöhnlich direkt vor seinen Pfötchen und alle Hunde – die den Beagle mit Spannung beobachtet haben – stürzen sich mit Vergnügen auf das Püree. Prima, Frauchen kann ja dann die Küche putzen, die Wände und Schränke abwischen und den Fussboden wischen und für den nächsten Tag alles noch einmal neu pürieren.

Immer wieder schön sind auch abends auf dem Wohnzimmertisch vergessene Jogurthbecher, Schokoladentafeln, Bonbons und sonstige Knabberein. Der Beagle findet sie alle, auch, wenn wir schon längst im Land der Träume sind, packt der Beagle fein säuberlich alles aus und vertilgt es. Wir dürfen dann am nächsten Morgen die Papierschnipsel beseitigen und uns ärgern, dass wir mal wieder nicht aufgepasst haben. Natürlich werden diese selbst beschafften Leckereien dann vom Beaglefutter abgezogen.

Es gibt keinen Hund, der schneller mit einem vom Küchentresen gemopsten halben Weißbrot an einem vorbei, aus der Tür und in den Garten düsen kann, wie ein Beagle. Auch die Brötchen aus der eben abgestellten Tasche finden denselben schnellen Weg in den Garten oder die Treppe hoch in das erste Geschoss. Flitzt man hinterher, hat der Beagle mindestens bereits zwei Brötchen vertilgt und widmet sich gerade dem dritten. Erstaunlich ist, dass alle Brötchen im Beaglemagen bleiben und einen ganz natürlichen Weg der Verdauung nehmen, betrachtet man den schnellen Weg der Nahrungsaufnahme.

Beliebt ist auch, das Brot aus Herrchens Hand im Flug zu nehmen. Hierzu nimmt der Beagle Anlauf, passt einen Moment ab, in dem Herrchen mit dem Brot in der Hand ein Gespräch mit Frauchen führt und somit nicht das Brot zum Mund führen kann, schnappt sich das Brot im Flug und flitzt damit aus der Tür. Dies alles geht so schnell, dass man überlegen muss, ob man eben noch ein Brot in der Hand hatte oder nicht.

Im Sommer muss der Grill bewacht werden, da ansonsten die Gartenparty ins Wasser fällt. Nach dem Grillen und Essen muss der Tisch bewacht werden, da wir beobachten konnten, wie der Beagle aus dem Stand auf den Tisch springt, um evtl. nicht verspeiste Würstchen zu suchen. Hilfreich haben sich hier Kauleckerlis für den Beagle bewährt, die die Grillzeit überdauern. Auch das Bewachen des Grills mit einer Wasserpistole hält den Beagle von allzu frechen Manövern ab.

Der neueste Streich des Beagles ist es, die Schreibtische im Büro nach Keksen oder anderen Leckereien zu untersuchen. Hierbei steckt der Beagle auch gern seine Nase in stehengelassene Gläser mit Kaffee und Milchschaum und schleckt gern mal den Milchschaum ab, was natürlich absolutes Gift im Hinblick auf seine Allergie ist. Alle Versuche, den Beagle von den Schreibtischen zu bekommen, auf die er im übrigen erstaunlicherweise auch aus dem Stand springt, sind bisher gescheitert. Nur eine verschlossene Tür kann den Beagle hiervon noch abhalten. Bisher hat er noch nicht geschafft, die Türklinken zu öffnen. Zum Glück!

Auszug“ Die Beagle GmbH – Eine Hundegesellschaft mit beschränkter Haftung“

Bettina Latt, Jahrgang 1964, lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden und Pferden auf der Ostseeinsel Fehmarn und in einem kleinen Dorf bei Celle in der Südheide. Sie ist selbstständig im Bereich der Immobilienverwaltung. Zwischen Fehmarn und Celle gibt sie Schnüffelkurse für Hunde und bietet Geocaching für Kinder und Anfänger an. Hunde und Pferde begleiten sie seit ihrer Kindheit und nehmen den größten Teil ihres Lebens ein.

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