Kerry-Mobil

Unterwegs mit Hunden

Monat: April 2015

München

München

Wir reisen durch die Welt wie, wann und wohin es uns gefällt…

Unsere 12 Tipps für einen Besuch in München

Wir sind bekennende München Liebhaber und lieben das Leben, die Stadt, den Flair und die Menschen dieser wundervollen Stadt.

Regelmässig besuchen wir unsere Lieblingsstadt und erkunden immer wieder Neues, Sehenswertes und Interessantes neben dem üblichen ‚must-see‘ Pflichtprogramm.

Es gibt soviel zu entdecken und so viel zu sehen und 12 unserer Lieblingsplätze möchten wir an euch weitergeben.

 

1 – 3 relaxen und feiern

 Der Englische Garten ist einfach seit 225 Jahren Lebensart und ein Mekka für Freizeitsportler, Grund genug ihn zu besuchen und…

 …am  Monopteros den Ausblick über Wiesen, Bäume und der Altstadt Skyline mit Türmen und Kuppeln geniessen, tolle Fotos schiessen und chillen

…die Surfer am Eisbach  zu bewundern und feststellen, dass man sich eigentlich trotz Hunde noch viel zu wenig körperlich betätigt 😉

…am Chinesischen Turm im Biergarten einkehren und sich an Brenn, O’batzdn und Hofbräu gütlich tun während die Kapelle mit Blasmusik die Stimmung anheizt.

Muenchen Eisbach

4 – 6 shoppen und Eindrücke aufschnappen

…auf dem Viktualienmarkt an den zahlreichen“Stand’ln“ leckere Fruchtsäfte trinken und die Auslagen von Antipasti, Gewürzen, Käsesorten und vieles mehr auf 22.000 qm bestaunen

…am Marienplatz beobachten wie Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen, shoppen im Schatten von neuem und altem Rathaus, Straßenkünstler bewundern, dem Glockenspiel zuschauen/hören und später am Platzl im Hofbräuhaus oder Hardrock Café den Füßen eine Pause gönnen, heißt Münchner Lebensgefühl tief in sich aufnehmen.

… den Odeonsplatz mit königlicher Residenz und Hofgarten, Feldherrnhalle, Theatinerkirche und/oder das Bazargebäude mit dem Café Tambosi besuchen.

 

Muenchen Isar

 

7 – 9 spazieren, entspannen und bilden

…dem 1972 entstandenen Olympia Park mit Olympiastadion, Olympiahalle und Olympiaturm einen Besuch abstatten, diversen Freizeitangeboten, Events und Festivals frönen oder den vielen Sportangeboten nachgehen. Wichtig: Rast auf der Olympia Alm – Schmankerl, Grillspezialitäten und Getränken sind hier egal ob Sommer oder Winter ein Genuss. 

…die Isar am Flaucher besuchen, in den Auen spazierengehen oder einfach nur auf den Kiesbänken sitzen, dem plätschern zuhören oder/und ins Wasser starren – Erholung pur

…ein Besuch auf Schloß Nymphenburg vereint spazieren, entspannen und bilden in einem –  eine Zeitreise in die bayrische Monarchie mit  Schwänen und Gondeln im Sommer und Eisschützen im Winter ist es definitiv ein meiner Lieblingsorte

 

 

10 – 12 übernachten und schlemmen

…im urigen Wirtshaus Tattenbach im Lehel lecker Essen mit freundlicher und zuvorkommenden Bedienung inmitten von alten Säulen und unter einer Decke hängenden Lederhosen, – einfach nur einmalig –

…das Golden Leaf liegt mitten in München und ist alles sehenswerte sehr schnell und einfach zu erreichen, teilweise sogar zu Fuß. Das Hotel berechnet per Hund einen Betrag von 5 Euro per Hund, was ich persönlich im Vergleich zu anderen Hotels noch human finde. Das Haus eigene Parkhaus kommt mit 9 Euro in Anrechnung, allerdings sollte dies frühzeitig reserviert werden, da die Plätze sehr gefragt sind. Rund um das Hotel gibt es zwar genügend Parkplätze aber mit einer Parkgebühr von 1 Euro per Stunde, wie überall in der Innenstadt sehr kostspielig. Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend, WLan ist frei im Zimmer verfügbar und im angrenzenden Restaurant kann man gut essen. Die Isar und die Frühlingswiesen sind fußläufig schnell zu erreichen und somit ist das MorgenGassi für die Hunde in unmittelbarer Nähe gewährleistet.

…das Siddiqi liegt ausserhalb von München zwischen Allach und Feldmoching. Hunde, WLan im Zimmer und Parkplatz sind kostenlos. Allerdings muss man eine etwas längere Anreise zu Münchens Mitte in Kauf nehmen, was aber durch die guten Anbindungen mit Bus und Bahn absolut problemlos ist. Bei unserem Aufenthalt hier haben wir 4 Tage lang unser Auto nicht angerührt und alles mit der MVG und ihrer CityTourCard erreichen können. Toll beim Siddiqui finde ich die MorgenGassi Möglichkeiten, ein kleiner See ist schnell erreicht und ein Treffen mit vielen anderen Münchner Hundefreunden unvermeidbar und nette Kontakte vorprogrammiert.

 

In München steht übrigens auf fast allen großen Plätzen kostenlose Internetnutzung zur Verfügung:

 Marienplatz – Odeonsplatz – Sendlinger Tor – Karlsplatz Stachus – Marienhof – Orleansplatz – Lehel – Harras – Münchner Freiheit – Wettersteinplatz – Giesing – Rotkreuzplatz, Neuperlach Zentrum und Deutsches Museum.

Durch die Hundebetreuung am Olympiapark wurde mir vor Jahren eine sehr nette Betreuung für meine Vierbeiner vermittelt, als wir spontan eine Untermehung starten wollten und die Hunde nicht mitführen konnten. In kürzester Zeit bekam ich Namen und Telefonnummer einer kompetenten Hundesitterin, wirklich top.

! Wir wünschen euch viel Spaß in unserer Lieblingsstadt !

Marie

Marie

Ein Magyar-Vizsla aus Ungarn

Bettina Latt berichtet in diesem Buch von der Idee einem Hund aus dem Ausland ein neues zu Hause zu geben bis zum Einzug.

Mit dem Kauf dieses Buches direkt bei der Bettina Latt wird der Verein „Vizsla in Not e.V.“ unterstützt.

Lesen Sie, weshalb es ein Hund aus dem Ausland wurde, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, welche tierärztlichen Untersuchungen notwendig sind und was noch alles zu beachten ist, bevor der neue „Mitbewohner“ einziehen kann.

– was muss man beachten

– welche tierärztlichen Untersuchungen und Kosten werden notwendig

– etc.

Das Buch enthält Übungen für den Hund, um die neue Hund-Mensch-Beziehung zu fördern.

Bettina Latt

Bettina Latt, Jahrgang 1964, lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden und Pferden auf der Ostseeinsel Fehmarn und in einem kleinen Dorf bei Celle in der Südheide. Sie ist selbstständig im Bereich der Immobilienverwaltung.

Zwischen Fehmarn und Celle gibt sie Schnüffelkurse für Hunde und bietet Geocaching für Kinder und Anfänger an. Hunde und Pferde begleiten sie seit ihrer Kindheit und nehmen den größten Teil ihres Lebens ein.

Reisen mit Hund

Reisen mit Hund

So triffst du die optimalen Reisevorbereitungen

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! Gerade aus dem Urlaub zurück, stellt sich mir die Frage: Hätte ich etwas besser machen können? Gerade was die Urlaubsvorbereitungen betrifft, lernt man ja immer gerne dazu. Deshalb habe ich hier für euch die besten Tipps und Tricks zum Thema Reisevorbereitungen für den Urlaub mit Hund zusammengestellt.

Zunächst einmal gilt: Beachte die individuellen Bestimmungen am Urlaubsort

Falls der Urlaub ins Ausland führt, sind unbedingt die individuellen Bestimmungen des Landes bzw. der Region zu beachten. So kann es erforderlich sein, den EU-Heimtierpass, einen Versicherungsnachweis für die Hundehaftpflicht oder auch Nachweise über spezielle Prophylaxe-Maßnahmen mitzuführen. Manche Länder (etwa Island) verlangen sogar bei der Ankunft zunächst eine mehrtägige Quarantäne für den Hund.

Wusstest du, dass in die Schweiz keine Hunde mit kupierten Ohren oder kupierter Rute einreisen dürfen? In Frankreich und in Dänemark sind Hunde bestimmter Rassen (z. B. Pit Bulls, Staffordshire Terrier etc.) verboten. Dänemark hat diesbezüglich in den vergangenen Monaten für besonders traurige Schlagzeilen gesorgt. Dort können Hunde zwangsweise getötet werden, wenn sie einer der „Listen-Rassen“ angehören. Für andere Länder gilt eine Maulkorb und/oder Leinenpflicht, so z. B. in Italien. Wer dort beides nicht dabei hat, kann mit empfindlichen Strafen belegt werden.

Zu den Reisevorbereitungen gehört also auch, sich möglichst umfassend über alle Bestimmungen am Urlaubsort zu informieren. Viele Möglichkeiten dazu bietet das Internet, aber auch ein Tierarzt kann entsprechend aufklären.

 

Doch das ist noch lange nicht alles. Dein Hund ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Gewohnheitstier“ und mag es nicht, in einer fremden Umgebung auch noch mit fremden Dingen konfrontiert zu werden. Hier die wichtigsten Tipps dazu:

Hundekorb und Hundekissen mitnehmen

In vielen Ferienwohnungen und Häusern werden Hundekörbe und Kissen gestellt. Schön und gut, doch nicht jeder Hund fühlt sich in einem fremden Korb wohl. Besser ist es, den eigenen Korb mitzunehmen. Und wenn das Auto noch Platz hat, sollten auch das Lieblingskissen und ein liebgewonnenes Spielzeug nicht fehlen.

Essen & Trinken

Auch im Urlaub sollte der Hund sein bewährtes Futter bekommen – schließlich kannst du hier die evtl. Folgen einer Futterumstellung wie Durchfall und Unverträglichkeiten besonders schlecht gebrauchen. Und auch die Näpfe für Futter und Wasser solltest du mitnehmen, für sie gilt das Gleiche wie für den Hundekorb – dein Liebling freut sich gerade an einem fremden Ort über gewohnte Gegenstände.

Zu guter Letzt: Denke an die Gesundheit deines Hundes!

Man mag gar nicht daran denken, dass dem Hund auf Reisen etwas passieren könnte. Doch auch am Urlaubsort lauern die üblichen Gefahren, oft kennst du die entsprechenden Stellen jedoch nicht so genau wie zu Hause. Daher sollte auf Reisen immer ein Grundsortiment an Materialien für die Hundegesundheit dabei sein, z. B. Verbandsmaterial, eine Zeckenzange und geeignete Mittel zur Pflege der Pfoten.

Dies war nur ein kleiner Ausschnitt aller Maßnahmen, die du zur Reisevorbereitung für deinen Hund treffen solltest.

Eine komplette Checkliste und viele weitere Tipps zur optimale Reisevorbereitungen für alle Hundebesitzer gibt’s bei Fressnapf unter:

Hunde-Urlaub Reisevorbereitungen 

So gerüstet, kann fast nichts mehr schief gehen und der Hund freut sich genauso über den Tapetenwechsel wie der Mensch!

Vermerk: Der Artikel wurde gesponsert von Fressnapf

Brut- und Setzzeit

Brut- und Setzzeit

Muss ich meinen Hund wirklich anleinen?

Was gibt es Schöneres, als den Hund endlich mal von der Leine lassen zu können? Gerade jetzt im Frühjahr gibt es so viel zu entdecken – für uns und unsere Vierbeiner. Und damit die Sonne und nicht die ganze Zeit aufs Dach brennt, spazieren wir gerne im Wald, wo es kühl und schattig und die Luft so herrlich frisch ist.

Eigentlich alles prima also, doch es gibt ein Problem: Genau jetzt beginnt die sogenannte Brut-und Setzzeit , also jene Zeit, in der das Wild seinen Nachwuchs bekommt und großzieht. Und dass sich Wild und Hund nicht immer perfekt vertragen (insbesondere bei Jagdhunden), muss hier sicher nicht extra betont werden.

Reine Schikane?

Jäger wissen das. Sie haben deswegen an vielen Feldwegen und Waldrändern Schilder aufgestellt, die Hundehalter zum Anleinen ihrer Lieblinge ermahnen. Viele Hundebesitzer interessiert das jedoch nicht, sie halten die Aufforderung eher für eine Schikane des Jägers oder Revierförsters. Also wird das Schild flugs ignoriert und mit dem Hund fröhlich leinenlos im Wald spaziert. Das geht auch meist gut – zumindest solange, bis der Hund die Fährte eines Wildtieres aufgenommen hat.

Was dann folgt, haben wahrscheinlich viele von uns schon einmal live erlebt (und anschließend verdrängt, damit sich der Puls beruhigt): Entweder entdeckt der Hund das Wild direkt und setzt ihm nach, oder er verfolgt die Fährte in freudiger Erwartung einer reichhaltigen Mahlzeit. Wie auch immer: er ist erstmal weg! Wenn du Glück hast, reagiert der Hund auf deine Befehle und kommt zurück. Was bis dahin geschieht, liegt allerdings nicht in deiner Hand. Oft ist der Jagdtrieb auch stärker als alle Befehle von Herrchen oder Frauchen.

 

Wildtiere in Todesgefahr

Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer (welch treffendes Wortspiel!). Selbst wenn der Hund das Wildtier nicht bekommt, jagt er ihm im wahrsten Sinne des Wortes einen Schreck fürs Leben ein. Ist das Tier in diesem Fall trächtig, kommt es nicht selten vor, dass es das ungeborene Baby verliert. Grund dafür ist der große Stress, den das Tier durch die Hetze erfährt. Hinzu kommt, dass trächtige Tiere (z. B. Rehe) deutlich langsamer sind und so auch durch Hunde gefährdet werden, vor denen sie normalerweise problemlos flüchten können.

Doch auch wenn der Nachwuchs bereits auf der Welt ist, ergeben sich durch die Hundehetze große Probleme. Viele verjagte und gehetzte Ricken kehren anschließend nicht mehr zu ihrem Nachwuchs zurück, so dass die Kitze mangels Nahrung keine Chance zum Überleben haben.

Wir sehen also: Die Schilder mit der Aufforderung „Hunde bitte anleinen“ sind nicht aus Schikane oder zum Spaß aufgestellt worden, sie haben durchaus ihren Sinn. Das Wild muss in der Brut- und Setzzeit geschützt werden, zum Wohle des Nachwuchses. Hinzu kommt, dass mittlerweile deftige Strafen verhängt werden, wenn der Halter seinen Hund trotz Verbotes ableint und es zu einem Zwischenfall kommt, bei dem Wildtiere geschädigt werden. Bis zu 10.000 Euro kann das Ganze kosten!

Sei also vernünftig und leine deinen Hund in der Brut-und Setzzeit an – zum Wohle aller Lebewesen!

Die Brut- und Setzzeit ist in den Bundesländern unterschiedlich, erkundige dich also in deinem Bundesland nach der Dauer, welche vom 15.März/01.April bis zum 15.Juli jeden Jahres gehen kann.

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